Sonntag, 30. Dezember 2012

Wir feiern Knut ...

… ein Hoch auf die kommerzinduzierten Feiertage im Jahr! Immerhin sind es die belächelten Valentins-, Halloween- und Möbeltage, sozusagen die D-prominenten Feiertage,  die einen zwanglosen Umgang ohne Geschenke ermöglichen. Das Potenzial für Blog-Content ist jedoch enorm. Ich präsentiere daher unser diesjähriges "Knut". Bitte sehr.




Dienstag, 25. Dezember 2012

Schöne Weihnachten ...

... ein wechselhaftes Jahr neigt sich dem Ende und einen Wimpernschlag lang hält der Alltag inne für Besinnlichkeit. Vieles hätte im Jahr mehr Besinnung bedurft, manches auch mehr Bewusstsein. Die Hektik der Lebenswelt trügt oft die Wahrnehmung und vieles bleibt wohl unbesehen und unbedacht. Im neuen Jahr wird alles anders! Mehr Sport, weniger Essen, weniger Stress und doch mehr von Allem!

So wird am Ende auch für im neuen Jahr alles anders und wir machen das Beste daraus. Es bleiben zumindest noch ein paar Tage dem Ideal der Kontemplation gewidmet, dem Müßiggang mit Geschmack.

Und so wünsche ich Euch allen schöne Weihnachtstage, einen guten Rutsch und alles Gute für das kommende Jahr, verbunden mit meiner persönliches Wahl des schönsten Blogposts des Jahres 2012:

Sonntag, 16. Dezember 2012

Mobil ohne eigenes Auto ...

... seit nunmehr zwei Jahren habe ich kein eigenes Auto mehr. Eigentlich keine große Sache - als Student war ich auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Geändert hatte sich damals nur der Anspruch und die Häufigkeit von Reisen. Nach wiederholten Pannen und einigem Ärger mit KFZ-Werkstätten habe ich mich dann im Dezember 2010 von meinem Auto getrennt.

Gleich in der ersten Woche habe ich mich bei "teilAuto", einem carSharing Anbieter in Mitteldeutschland, registriert. Meine Erfahrungen mit carSharing sind durchweg positiv, wobei ich das Angebot nur in seltenen Fällen nutze. carSharing ist sozusagen mein Notanker für die wenigen Ausnahmen, in denen ich nicht mit der Bahn oder dem Nahverkehr weiter komme - meistens bin ich dann mit einigem Gepäck oder Einkäufen unterwegs.

Im Alltag nutze ich vor allem den öffentlichen Nahverkehr, für weitere Strecken die Deutsche Bahn. Der öffentlichen Meinung zum Trotz kann ich mich nur an wenige Verspätungen erinnern, die im Vergleich zur Stauhäufigkeit auf Autobahnen zu vernachlässigen sind. In Sachen Flexibilität ist man aber tatsächlich eingeschränkt. Insbesondere die Zugbindung bei günstigen Frühbuchertickets der Bahn machen eine minutiöse Planung von Reisen erforderlich. Der Wunsch nach mehr Planungssicherheit der Bahn wäre aus meiner Sicht besser über die Sitzplatzreservierung abgebildet. Wer einen Sitzplatz garantiert haben will muss sich auf einen Zug festlegen, allen anderen Reisenden würde mehr Flexibilität die Entscheidung für die Bahn sicher erleichtern.

Als drittes Standbein meiner Mobilität nutze ich natürlich auch Mitfahrgelegenheiten. Für mittlerweile veraltet halte ich das Konzept von mitfahrgelegenheit.de. Die Plattform vermittelt heute zwar einen Großteil an Fahrten, das Handling ist aber umständlich, zeitintensiv und der Mitfahrer ist gezwungen, einen festen Treffpunkt zu erreichen. Innovativer ist hier der Ansatz von flinc, wobei Mitfahrten in Echtzeit vermittelt werden. Der Mitfahrer wird von Haustür zu Haustür gefahren,der Mehraufwand des Fahrers automatisch auf den Fahrpreis aufgeschlagen. Außerdem integriert sich flinc in verschiedene Navigationssysteme.



Der Verzicht auf das eigene Auto hat sich insbesondere finanziell gelohnt. Ehrlicherweise funktioniert dass aber nur in der Stadt und auch für Familien dürfte sich der Verzicht kaum auszahlen. Die Organisation wäre außerdem ohne die Informationssysteme eines Smartphones nicht zu bewältigen. Nur hier laufen zentral und überall verfügbar alle Fahrpläne, die Fahrscheine sowie die Kommunikation an einer Stelle zusammen.

Dienstag, 27. November 2012

Fahrrad fahren. Mit Sicherheit!

Auch wenn ich mich nicht als passionierten Radfahrer bezeichnen würde, sind viele Ziele gerade in der Stadt doch am Besten mit dem Drahtesel zu erreichen. Insbesondere im Sommer ist Radfahren die schnellste, einfachste und günstigste Art der Fortbewegung. Ob nun als Sportgerät oder im Alltag - das Thema Sicherheit und die eigene Sichtbarkeit sind ein großes Problem. Seit einigen Jahren hat sich das Tragen von Warnwesten verbreitet, wodurch sich mit geringem Aufwand das Risiko gerade an dunklen, regnerischen Tagen minimieren lässt. In Frankreich ist die Warnweste bereits Pflicht.

Zwei sehr innovative Ansätze kursieren aktuell als Video im Netz. Zum einen das Lichtsystem "revolights" mit einer futuristischen Optik und zum anderen ein sehr komfortables Helmsystem, welches durch spezielle Sensoren einen Airbag um den gesamten Kopf öffnet.

Revolights. Join the revolution. from revolights on Vimeo.


The Invisible Bicycle Helmet | Fredrik Gertten from Focus Forward Films on Vimeo.


Das beste Gadget fürs Fahrrad ist aber folgender Bausatz mit dem Namen "Trotify". Die Ritter der Kokusnuss wären stolz und alle Blicke sind dem Fahrer wohl gewiss :-)

Sonntag, 30. September 2012

Genial einfach, einfach genial ...

... ich will an dieser Stelle nicht unterstellen, mich sonderlich mit den Pflichten im Haushalt auszukennen und zugegebener Maßen bleibt viel zu oft die Küche kalt - dennoch will ich es nicht verpassen, die beiden folgenden Tipps mit meiner werten Leserschaft zu teilen. Beide habe ich getestet und für bemerkenswert gut befunden.

Das erste Video zeigt eine sehr saubere und einfach Variante zum Trennen von Eiern.

The egg trick! from Diana Mieczan on Vimeo.


Das saubere Zusammenlegen von T-Shirts wird in folgendem Video beschrieben, es bedarf jedoch etwas Übung.

Samstag, 25. August 2012

Ende der Sommerpause ...

... oft wurde sich in den letzten Tagen auf Blogs für die sommerliche Enthaltsamkeit entschuldigt - das werde ich selbstverständlich nicht tun! Immerhin bieten die paar Sonnentage die Gelegenheit den bibliotheksgebräunten Taint zu pflegen und die Feierabendgestaltung nach Draußen zu verlegen, wem könnte man also die mediale Nachlässigkeit verübeln? Jetzt werden die Tage schon wieder kürzer und jeder Besuch des Badesees könnte der letzte in diesem Jahr sein.

Nach meinem Umzug ins schöne Dresden habe auch ich den Sommer genutzt, um meine neue Heimat weiter zu entdecken und auch wieder ein wenig sportlichen Wagemut zu zeigen. Mit dem Fahrrad finden sich doch eine ganze Reihe schöner Ecken. Insbesondere die Dresdner Heide sowie die Elberadwege sind beliebte Strecken für den geneigten Hobbysportler und bieten ein ganze Reihe von sehenswerten Tageszielen, gemütlichen Biergärten und erfrischenden Badeseen.

Militärhistorisches Museum by Andreas Dietzel (dietzi) on 500px.com
Militärhistorisches Museum by Andreas Dietzel

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr das Melt! Festival besucht. Wie in den Jahren davor in der Seniorenvariante mit Hotel & Shuttleservice, war mir das Festival in diesem Jahr trotzdem irgendwie zu anstrengend. Zu groß, zu kommerziell und zu vorhersehbar, ist es wohl an der Zeit zu wechseln und wieder einem kleinen Festival eine Chance zu geben. Natürlich waren die Bands wie immer phantastisch und auch die Kulisse konnten bei überwiegend gutem Wetter begeistern.

MELT! festival 2012 by Andreas Dietzel (dietzi) on 500px.com
MELT! festival 2012 by Andreas Dietzel

Meine persönlichen Entdeckungen des Jahres waren neben vielen Anderen die Truppe "Schlachthofbronx". Die Musik vereint schnellen, elektronischen Beat mit indischen Einflüssen und sorgte für eine wahnsinnig ausgelassen Stimmung im Publikum.





In den kommenden Wochen steht wieder eine "TABAS" Podcastfolge und das neue Musikprojekt unseres "James.Rocky" Sängers Danny auf dem Programm.

Montag, 28. Mai 2012

Reingehört! "James Rocky" - Marvin EP ...

... einen Blick zurück in ein anderes Leben, in eine andere Stadt, in eine andere Realität - nach all den Monaten, in denen ich einen beruflichen Neustart unternommen habe, darf ich heute in der Rubrik Reingehört! eine Band empfehlen, in der ich selbst als Bassist gespielt habe. Getrennt durch die Wirren der Erwerbsarbeit freue ich mich umso mehr, dass unter dem Namen "Marvin EP" die James Rocky Song's ein hörbarer Beweis für diese schöne Zeit sind. Die Songs können kostenlos geladen und gemäß cc-Lizenz auch weitergegeben werden. Freuen würden wir uns über eure Meinung und wer mag, darf gern eine kleine Spende an uns richten. Ein Dankeschön an dieser Stelle an unsere Edelfans, die unsere Konzerte 2010/2011 besucht haben :-)

Viele Spass beim reinhören ...



"James Rocky war ein Kind seiner Zeit. Ein Goldmund, ein Maßloser, der nichts erlernen wollte, es sei denn: das Richtige. Einer, der in den Tag hinein lebte, sich alles ansah und ein Lied darüber schrieb. Einer, der nichts mehr fürchtete, als das Erwachsenwerden. Es dürfte schwer werden, ihn noch zu finden. Seine Lieder hat er hiergelassen. Und die erzählen vom Wert der Freundschaft, vom Vorrecht der Jugend und vom Glück der kleinen Dinge."



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Samstag, 26. Mai 2012

Organspende in Deutschland ...

... seit einigen Jahren trage ich einen Organspendeausweis bei mir und begrüße die aktuelle Gesetzesinitiative sehr. Ohne mögliche Bedenken einfach aus dem Weg zu räumen, soll in Zukunft regelmäßig die Bereitschaft zur Organspende der Bürger hinterfragt werden. Wenn auch die Entwicklung der Spenderzahlen durch diese Prozessänderung nicht vorhersagbar ist, werden mögliche Problemfelder aber auch Argumente für eine Organspende vermehrt in der öffentlichen Diskussion stehen.

Einfach ist die persönliche Entscheidung nicht - immerhin soll zu Lebzeiten festgeschrieben werden, inwieweit in einer Grenzsituation das Ende der eigenen Existenz durch einen operativen Eingriff Gewissheit wird. Auf der anderen Seite besteht natürlich die Chance, das eigene Leben oder das Leben Nahestehender durch ein Spenderorgan zu verlängern. Ich selbst bin der Meinung, dass die medizinischen Möglichkeiten der Transplantation als gesellschaftliche Erungenschaft auch genutzt werden sollten.







Sonntag, 20. Mai 2012

Nachlese zur re:publica 2012 ...

... ohne ins Detail zu gehen, möchte ich wie in den Vorjahren einige Links und Videos zur re:publica 2012 in meinem Blog vorstellen. Die Konferenz beschäftigt sich insbesondere mit den Auswirkungen technischer Entwicklungen auf die Gesellschaft. Mit steigender Relevanz der Themen Netzpolitik, soziale Netzwerke und dem Urheberrecht, nahm über die Jahre auch die Zahl der Besucher zu und so fand die Veranstaltung in diesem Jahr in der "Station Berlin" statt. Dieses Konferenzzentrum bot im Gegensatz zum Friedrichstadtpalast nicht nur ausreichend Platz für alle Teilnehmer und Panels, es wurde auch großer Wert auf Freiräume sowie auf die gastronomische Versorgung gelegt.

re:publica 2012

Auf die negativen Aspekte der virtuellen Informations-und Lebenswelt geht Eben Moglen in seinem Vortrag ein, den ich im speziellen empfehlen möchte:




Ebenfalls interessant der Vortrag von Tim Pritlove zum Thema "Die Wiederentdeckung der Langsamkeit - Warum Podcasts funktionieren". Als einer der Pioniere haben wir aus dem Vortrag viel für unseren Podcast "TABAS" mitnehmen können und uns im Nachgang auch mit anderen Podcastern ausgetauscht. An dieser Stelle einen schönen Gruß an die Kollegen von "Fahrradio" - ein Podcast rund um das Thema Fahrrad.



Das aus meiner Sicht prägende Thema des Jahres ist die überfällige Diskussion zum Urheberrecht. Diese wird aktuell im netzpolitischen Kontext geführt, kann aber nur im gesamtgesellschaftlichen Einvernehmen gelöst werden. Es gibt hier kein richtig oder falsch, neue Medien brauchen aber auch neue Bestimmungen und Ansätze zur Reichweite von urheberrechtlichen Verwertungsansprüchen und deren Erschöpfung. Wem nützt künstlerisches Tun, wenn diese in meinem Land nicht verfügbar ist?


Auch für 2013 freue ich mich wieder auf 3 inspirierende Tage in Berlin. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Veranstalter, Helfer und Sprecher.


Samstag, 21. April 2012

Podcast: TABAS #0002 ...

... unter dem Motto "talking about books and such" steht nun die zweite Folge des Podcasts "TABAS" auf unseren Blogs (Dietzi, Stefan), auf soundcloud.com sowie bei iTunes und Instacast zum anhören bereit. An dieser Stelle vielen Dank für das Feedback zur ersten Folge, die Tonqualität konnten wir deutlich verbessern und freuen uns auch diesmal auf eure Rückmeldungen. Viel Spass ...





Themen der Sendung: quote.fm; Acta Demo am 09.06.12; Kochkurs; Leistungsschutzrecht Post von Max Winde; BubbleTea; iPad3; GameOfThrones; Campact zu Bild Werbeaktion; Podcasts: Mobilmacs, WMR, NSFW; DRadio, Schöne Ecken ... ; KalenderFeed Fussball EM; Spiele: ReadySteadyBang, Dirt Autorennen, Infinity Blade, Red Dead Redemption, Skype, re:publica 2012


Montag, 9. April 2012

Reingehört! Sizarr, Netsky, Modestep ...

... schon einige Wochen überfällig dürfte diese Folge von "Reingehört!" auf meinem Blog sein und so habe ich die Ostertage neben dem Genuss der Thüringer Küche auch für diesen Post genutzt. Wie immer stelle ich diejenigen Songs, Bands oder auch Remixe vor, die mich über Wochen begleiten, ohne mir dabei langweilig zu werden. Viel Spass damit ...

Sizarr

Meine erste Empfehlung ist "Sizarr", welche bereits auf dem Melt! 2011 zu hören waren. Leider hatte ich die Band damals noch nicht auf dem Radar, habe im Internet aber viel positives gehört. Generell bevorzuge ich die Verbindung von harmonisch-melodischen Musikelementen mit elektronischen Genres gegenüber der rein synthetischen Musik.



Jessie J - Nobody's Perfect [Netsky Dub Remix]

"Netsky" ist mir bereits durch einen Rusko Remix aufgefallen. Der belgische Produzent und DJ überzeugt trotz seines jugendlichen Alters durch hochprofessionelle Mixe und tanzbare Rhythmen. Im Netz ein echter Star, scheint er auch als Dj auf Festivals zu gastieren und ich hoffe hier auf das Melt! 2012.



Modestep - To The Stars (Break The Noize & The Autobots Remix)

Zu guter Letzt empfehle ich "Modestep" und frage mich, wie mir diese Londoner Band bisher entgehen konnte. Was mit James Blake noch zaghaft begann wird hier vollendet: Dubstep in Verbindung mit melancholischem Gesang. Ein echter Geheimtip ...

Sonntag, 18. März 2012

Veganer Club Mate Kuchen ...

... anbei ein Rezept für die schnelle und einfache vegane Küche. In diesem Kuchen werden Eier durch Banane und Apfelmus als Bindemittel ersetzt. Die Club Mate sorgt für eine fluffige Konsistenz und bringt Hipsterpunkte.

Veganer Club Mate Kuchen ...

Zutaten

3 Tassen Mehl
2 Tassen Zucker
1 Tasse geschmacksneutrales Öl (Sonnenblume etc)
1 Tasse Apfelmus
1 Tasse Club Mate
1 zermatschte Banane
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
100 Gramm vegane Bitterschokolade (Blockschokolade)
Puderzucker

Rezept

Alle Zutaten, außer der Schokolade, werden in einer großen Schüssel zu einer homogenen, eher flüssigen Masse verrührt. Das funktioniert auch ohne Küchengerät, ein Holzlöffel genügt. Zwei-drittel der Masse werden auf ein vorher eingefettetes Blech verteilt (wer hierfür Butter verwendet zieht den Ärger der veganen Kaffeegäste auf sich). Die verbliebene Masse wird mit der vorher geschmolzenen Schokolade verrührt. Alternativ geht auch Back-Kakao. Die schokoladige Masse wird nun ebenfalls auf das Blech verteilt. Verschwörungstheoretische Muster können hierbei sowohl beim Aufbringen als auch nachträglich durch Ziehen mit einen Holzstäbchen eingebracht werden (Wer das nicht kann, macht danach einfach mehr Puderzucker drauf).

Der Kuchen wird nun bei 160°C 30 Minuten lang gebacken.

Guten Appetit!

Donnerstag, 15. März 2012

Die alte Heimat ...

... auch als Neu-Dresdner und Bahnfahrer will ich es natürlich nicht versäumen, auf folgende Online-Petition hinzuweisen. Es geht um die Verbesserung der Anbindung meiner Heimatstadt Saalfeld an das Autobahnnetz. Insbesondere die Strecke nach Jena bedarf einer Reihe von Umgehungsprojekten und Ausbaumaßnahmen. Ihr könnt mich dann auch viel schneller in Dresden besuchen kommen, also stimmt mit ab ...

Sonntag, 19. Februar 2012

Talking about books and such ...

... unbegrenzt scheinen die Möglichkeiten des World Wide Web demjenigen, der sich seiner Umwelt mitteilen möchte. Aktuell erfreuen sich PodCasts steigender Beliebtheit und als geneigte Netzbewohner möchten Stefan und ich zusätzlich zu unseren Blogs natürlich auch diesem Medium eine Chance geben. Der Name für für unser Audioprojekt war schnell gefunden: "TABAS - Talking about books and such" als Hommage an die Fernsehserie IT Crowd.

Wir freuen uns auf euer Feedback in unseren Blogs, auf Facebook oder bei Twitter. Und nun viel Spass bei reinhören ...

Mein Dresden ...

#Dresden

Montag, 6. Februar 2012

ACTA - Anti-Counterfeiting Trade Agreement ...

... bereits seit längerem ist die Abkürzung "ACTA" in den Medien präsent. Es handelt sich hierbei um ein internationales Handelsabkommen, welches zunächst als Nachfolger der TRIPS-Abkommen die Verwertung von geistigem Eigentum im internationalen Rahmen regeln soll. Obwohl eine Neuregelung aus meiner Sicht dringend notwendig ist, wurden die Prämissen des Abkommens mehr als deutlich zwischen Lobbyisten und Regierungen abgestimmt und bevorzugen Rechteinhaber und Verwertungsgesellschaften über Gebühr. Natürlich steht jedem das Recht auf die Nutzung seiner geschaffenen Werke zu, insbesondere an künstlerischen Werken besteht aber auch ein Interesse des Gemeinwohls. Die Abwägung besteht also zwischen kommerziellen und gesellschaftlichen Interessen, die aus meiner Sicht eher in Richtung der Kultur entschieden werden sollte. Die Frage der Entlohnung des Künstlers kann eben auch anders als durch etablierte Verwertungsgesellschaften erfolgen.

Darüber hinaus ist die geplante Umsetzung der Sicherung vor Urheberrechtsverletzungen im Internet sehr fragwürdig. Vorbei am Rechtsweg wird die Haftung auf den Internetdienstanbieter fingiert, welcher somit gezwungen ist, seine Kunden zu Überwachen und Urheberrechtsverletzungen zu melden, wenn er nicht selbst zur Verantwortung gezogen werden will. Potenziell kann diese Überwachungsinfrastruktur aber für beliebige Zwecke herangezogen werden. Die im Grundgesetzt verankerten Freiheitsrechte werden also unverhältnismäßig eingeschränkt.

Der folgende Film fasst die Themen kurz zusammen und überzeugt durch eine reißerische Aufmachung :-)



Am 11. Februar finden überall auf der Welt Demonstrationen gegen die Unterzeichnung des Abkommens statt und ich werde mich sicher einer Veranstaltung hier in Dresden anschließen. Die große Gegenbewegung wird dann sicher folgen, sobald die ersten 100.000 Verfahren eingeleitet wurden und die Kriminalisierung großer Teile der Bevölkerung auch die Unentschlossenen auf den Plan rufen wird.

Man darf gespannt sein ...